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„Erfolgsfaktor Frau" braucht keine Quote!

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Wir freuen uns, dass wir heute unseren 2. Gastartikel von Marina Frieß/Geschäftsführerin von Feminess veröffentlichen dürfen.

Die Diskussionen über eine gewünschte Frauenquote in Unternehmen gehen in die nächste Runde. Die Meinungen hierzu liegen so weit auseinander wie München und Hamburg. Doch was bringt die Frauenquote wirklich? Werden es Frauen in Führungspositionen dadurch einfacher haben? Oder kann es vielleicht sein, dass sie durch die Quotenregelung noch mehr Erfolgsdruck haben?

Solange das Gesetz noch nicht erlassen wurde, ist es wichtig, dass Frauen auch ohne staatliche Unterstützung eine gute Position in einem Unternehmen bekommen. Und das können wir Frauen nur durch unser Feintuning, unser Wissen, unser Wertgefühl und last but not least unserer Einstellung erreichen.

Um im eigenen Unternehmen oder als Mitarbeiterin in einem Angestellten-Verhältnis noch erfolgreicher zu werden, könnte es nützlich sein, die unten angeführten Erfolgsfaktoren zu befolgen. In meiner bisherigen Karriere als Geschäftsführerin ist es noch nie vorgekommen, dass Frauen von diesen Faktoren nicht profitiert hätten.

1. Erfolgsfaktor: Das Selbstbewusstsein
Ein ausgewogenes Selbstbewusstsein ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolgskurs! Gleichzeitig aber auch eine der größten Herausforderungen, da viele Frauen im Berufsleben dazu neigen, sich selbst so klein zu machen, dass sie redensartlich „unter einem Teppich Fallschirm springen“ könnten. Woran liegt das?

Das hat drei unterschiedliche Gründe:
– Erziehung,
– negative Erfahrungen, und
– die eigene Persönlichkeit.

Diese Gründe sind der Beweis dafür, dass sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Frauenquote in der Businesswelt als sehr schwierig zu beantworten darstellt. Denn eine Quotenregelung würde erst einmal nichts daran ändern, dass sich auch eine Frau ohne Selbstbewusstsein gegebenenfalls gegen Kollegen und Vorgesetzte durchsetzen müsste. Deshalb ist es meiner Meinung nach unumgänglich, zunächst die eigene Persönlichkeit zu entwickeln, alte Überzeugungen loszulassen und neue positive Überzeugungen zu gewinnen. Meine eigene Erfahrung zeigt, dass es sinnvoll ist, ein Weiterbildungsbudget von mindestens 5% des monatlichen Einkommens für Bücher, Hörbücher und Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung zurückzulegen; im Sinne von: Erfolg und Einkommen werden gemeinsam mit der Persönlichkeit wachsen! Ich halte es da mit Benjamin Franklin: „Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“

2. Erfolgsfaktor: Die direkte Kommunikation
Die Frau sagt zu ihrem Mann: „Schatz, mir ist kalt.“ Er antwortet: „Mir nicht.“
Sicherlich kennen viele von Euch diese Situation. Die Frau möchte eigentlich, dass der Mann das Fenster schließt. Der Mann allerdings nimmt nur die „nackte“ Botschaft auf. Und schon beginnt die Stimmung zu kippen, denn die Frau fühlt sich von ihrem Mann unverstanden und der Mann kann nicht nachvollziehen, warum eine Stimmungsschieflage entstanden ist. Dies ist ein Beispiel aus dem privaten Bereich, aber es passiert genauso oft im beruflichen Umfeld. In der Arbeitswelt neigen Frauen auch dazu, die indirekte Kommunikation zu wählen, um niemanden auf die Füße zu treten, oder aus Angst davor, das „Falsche“ zu sagen. Leider führt dies oftmals dazu, dass ein Anliegen nicht richtig verstanden und/oder nicht ernst genommen wird. Um sich Respekt und Anerkennung zu verschaffen, ist es notwendig, klar und deutlich zu sagen, was Ihr von Eurem Gegenüber erwartet – dies natürlich in einer wertschätzenden Formulierung.

3. Erfolgsfaktor: Wer zuerst argumentiert, verliert
Dieser Satz beinhaltet einen essentiellen Standpunkt im Erfolgsleben einer Frau. Zugleich ist diese Aussage eine alte Verkaufsweisheit und ein sehr effektives Werkzeug. Schließlich möchte jede Frau in einer Führungsposition andere Menschen unkompliziert von ihrem Standpunkt überzeugen. Das kann nur erreicht werden, wenn Ihr Euer Gegenüber gut einschätzen könnt. Bringt also Euren Gesprächspartner durch gezielte Fragen dazu, das zu sagen, was Ihr hören möchtet. Das ist der kniffligste Punkt bei den Erfolgsfaktoren, aber sicherlich der effektivste und gründlichste.

Es ist nicht immer einfach, in einer Situation das Richtige zu sagen oder zu tun. Das wird auch nicht von heute auf morgen passieren. Aber ich bin davon überzeugt, dass jede Frau zuerst an sich selbst arbeiten muss, damit anhaltender Erfolg erreicht werden kann. Ich hoffe, dass ich mit den drei Erfolgsfaktoren dazu beitragen kann!

Dieser Artikel wird Euch auch als Ebook (pdf) zur Verfügung gestellt.

Weitere Erfolgsfaktoren für dauerhaften Erfolg in Ihrem Unternehmen können in dem kostenfreien e-Book „Die 8 wichtigsten Erfolgsfaktoren für Frauen“ von Marina Frieß unter www.feminess.eu/ebook nachgelesen werden.

Liebe Grüße

euer Manu´s Testteam




8 Tricks, wie Du in kürzester Zeit garantiert Erfolg mit einem Testblog hast

1. WER?

Zuerst solltest Du Dir gut überlegen, ob Du Deinen Produkttestblog ganz alleine betreiben willst. Wir finden es grundsätzlich besser, so ein Projekt mit mindestens 2 Personen zu starten. Denn im Laufe der Zeit musst Du sehr viele Produkte testen und Testberichte verfassen. Da wirst Du „Arbeitsteilung“ sehr rasch zu schätzen wissen. Die zweite Person sollte aber unbedingt jemand sein, dem Du hundertprozentig vertraust und der absolut verlässlich ist. Es ist aber auch wichtig, nicht zu viele Personen zu beteiligen, weil das Ganze dann schnell unübersichtlich wird und Du kennst ja den Spruch: „Viele Köche verderben den Brei!“ Wir empfehlen maximal 4 Personen.

2. WAS?

Dann solltest Du darüber nachdenken, welche Produkte Du testen willst. Wir raten Dir, am Anfang alles zu testen und auf keinen Fall Produktangebote abzulehnen. Wenn Du Dich gleich zu Beginn nur auf bestimmte Produkte festlegst, wird es sehr schwierig sein, diese zu erhalten. Dich kennt ja noch niemand und einen „Vertrauensvorschuss“ gibt es in der Produkttestwelt nicht. Im Gegenteil: Du musst davon ausgehen, dass viele Firmen schon schlechte Erfahrungen mit Produkttestern gemacht haben. Spezialisierung wäre dann der nächste Schritt.

3. WIE?

Die beste Möglichkeit, um überhaupt an Produkte zu kommen, ist unserer Meinung nach, einfach so viele Firmen wie möglich per e-mail anzuschreiben. Bitte beachte hier sowohl die Gesetze als auch eine eventuelle Begrenzung Deines e-mail-Accounts. Es wäre doch schade, wenn die ganze Arbeit umsonst ist, weil Deine e-mails im Spam Ordner Deines Gegenübers landen. Verfasse einen originellen Text, der eine Firma dazu bringt, Dir Produkte zuzusenden. Dieser Text sollte unbedingt frei von Rechtschreibfehlern sein (denn auch wir haben schon viel gesehen 😉 und auf jeden Fall die Adresse beinhalten, an welche die Testprodukte gesendet werden können. Der Text kann relativ kurz gehalten werden, muss aber natürlich höflich sein. Es wirkt professionell, wenn Du in diesem Schreiben mitteilst, bis wann Du den Bericht über das getestete Produkt auf Deinem Blog veröffentlichen wirst (z.B. innerhalb von 3 Wochen ab Erhalt der Ware). Lege diese Frist aber nicht zu kurz fest, sonst setzt Du Dich selber unter Zeitdruck.

4. WO?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wo Du Dir die e-mail-Adressen von den Firmen holen kannst. Auf unserem Blog findest Du immer wieder Artikel (z.B.: „Hier werden Produkttester gesucht“). Hier kannst Du Dich natürlich gerne bewerben. Auch über unsere einzelnen Einträge (z.B.: „Friendstipps sucht für Ocean Pharma 100 Produkttester für Spirularin®HS Creme“), wo wir darauf hinweisen, welche Firmen Produkttester suchen, kannst Du auf dessen Seiten die e-mail-Adressen erfahren. Am erfolgreichsten wirst Du aber wahrscheinlich sein, wenn Du in einer Internet-Suchmaschine nach einem Produkt bzw. einem Produktbereich suchst. Also such z.B. nach „Onlineshop Handtaschen“ und Du wirst viele Treffer erzielen. Dann klickst Du durch die Liste der Anbieter und holst Dir von jedem die e-mail-Adresse (meistens im Impressum).

5. WIEVIELE?

Wir empfehlen Dir, mit den ersten e-mails jeweils ca. 50 Firmen aus den verschiedensten Bereichen anzuschreiben. Einfach, damit Du einschätzen kannst, ob und wie viele Zusagen Du erhältst.

6. WANN?

Warte nicht zu lange, bevor Du jeweils die nächsten 50 anschreibst. Wir halten einen Zeitabstand von 14 Tagen für ideal. Das ist für Dich kein Stress und es entsteht keine Lücke bei den Produktzusendungen.
Lass Dir auch mit dem Verfassen der Testberichte nicht zu lange Zeit. Sobald Du ein Produkt getestet hast, mach Dich ans Schreiben. Keinesfalls solltest Du dazu übergehen, zuerst alle Produkte zu testen und dann alle Berichte zu verfassen. Da gerätst Du schnell in Zeitnot und die Qualität Deiner Texte kann darunter leiden.

7. WARUM?

Vielleicht fragst Du Dich, warum Firmen überhaupt Produkte zum Testen versenden. Die Antwort ist ganz einfach: WERBUNG! Für ein Unternehmen ist es ein verschwindend geringer Kostenaufwand, einem Blogger einen Produkttest zu ermöglichen. Aber die Werbung, die durch einen tollen Testbericht auf einem Blog gemacht wird, kann sich die Firma bei keiner Werbeagentur kaufen. Daher werden Euch seriöse Firmen die Testprodukte kostenlos zur Verfügung stellen. Eventuell sind die Versandkosten zu bezahlen, in solchen Fällen, musst Du selbst entscheiden, ob Du diese übernehmen möchtest oder nicht.

8. WICHTIGES!

1.) Bitte denk daran, dass es wichtig ist, mit Deinem Blog bzw. mit Verlinkungen zu Deinem Blog auch in sozialen Netzwerken, wie z.B. Facebook, Twitter, Networked Blogs, Google+, usw. präsent zu sein. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind Kommentare, die Du auf anderen Seiten hinterlassen kannst. Diese bringen Dir im Laufe der Zeit ebenfalls Besucher. Dein Produkttestblog lebt auch von Online-Freunden und Besuchern!

2.) Erwarte nicht, dass Dir ein Produkttestblog zu großem Reichtum verhilft. Grundsätzlich ist es erstens verboten, Produkte weiterzuverkaufen, die Du kostenlos erhalten hast. Zweitens musst Du Dir über folgendes im Klaren sein: Falls aufgrund Deines Blogs tatsächlich „Bares“ zu Dir fließen sollte, musst Du diese „Einkünfte“ versteuern. Und drittens sollte ein eventueller finanzieller Gewinn nicht die Triebfeder für den Start eines Produkttestblogs sein.

3.) Wie in allen Lebensbereichen ist auch in der Produkttestwelt Ehrlichkeit und Fairness gefragt. Jeder Blogger ist darum bemüht, seine Testberichte authentisch und ansprechend zu gestalten. Wirklich erstklassige Texte entstehen natürlich nur durch enormes Engagement. Es wäre nicht fair, diese Arbeit abzuwerten, indem Du Texte einfach von einem anderen Blog kopierst und als Deinen eigenen ausgibst. Außerdem verletzt du damit das Urheberrecht und es drohen hohe Abmahnungen. Ebenso darfst du nicht ohne Genehmigung Bilder von anderen Webseiten kopieren. Bei den Testberichten, die Du auf Deinem Blog veröffentlichst, solltest Du so ehrlich, wie möglich, sein. Also schreib ruhig, wenn Dir mal etwas nicht gefallen hat bzw. wenn Du mal mit einem Produkt nicht ganz zufrieden gewesen bist. Aber formuliere diese negativen Erfahrungen sachlich und konstruktiv.

Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Umsetzen der Tipps. Gerne beantworten wir Fragen, die uns über den Blog gestellt werden.

Dieser Artikel wird Euch auch als Ebook (pdf) zur Verfügung gestellt.

Liebe Grüße

euer Manu´s Testteam




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